Weiße Wolken

Urlaub mit dem Hund in Schweden

Der Hund ist einfach der beste Freund des Menschen – natürlich auch im Urlaub! Und damit du die Auszeit mit deinem vierbeinigen Gefährten in Schweden auch in vollen Zügen genießen kannst, haben wir einige Tipps für dich.

Einreisevoraussetzungen für Hunde in Schweden

Bevor dein Urlaub mit Hund in Schweden starten kann, musst du dich zunächst um ein paar wichtige Dinge kümmern. Denn für die Einreise benötigt dein Hund:

  • eine D-Kennzeichnung mit Mikrochip. Eine deutlich erkennbare Tätowierung reicht hingegen nur bei Tieren, deren Tätowierung vor dem 3. Juli 2011 vorgenommen wurde.
  • eine Impfung gegen Tollwut für Hunde, Katzen und Frettchen ab zwölf Wochen entsprechend den Empfehlungen des Impfstoffherstellers mit einem zugelassenen Impfpräparat.
  • einen europäischen Heimtierausweis, in dem der zuständige Tierarzt alle notwendigen Maßnahmen dokumentiert.
  • eine vorherige Anmeldung beim Zoll, die du hier online vornehmen kannst: Anmeldung Hund beim Zoll
Urlaub mit Hund Schweden
Hund trifft Kühe Schweden

Schweden mit Hund: Die Anreise mit der Fähre

Wenn du und dein Hund mit der Fähre nach Schweden reisen wollt, dann solltest du dich vorher unbedingt darüber informieren, welche Bestimmungen auf deinem Schiff gelten, ob also ein Hund mitgeführt werden darf, und wenn ja, unter welchen Bedingungen. Das kann sich sogar auf den verschiedenen Schiffen ein und derselben Reederei unterscheiden. 

Normalerweise ist es aber kein Problem, einen Hund mitzunehmen. Auf vielen Schiffen gibt es sogar spezielle Haustierkabinen. Hier heißt es aber: Schnell sein! Sonst sind alle Kabinen vergeben. An Bord solltest du dein Haustier an der Leine führen. Manchmal ist auch ein Maulkorb vorgeschrieben. Ob das auch bei deiner Überfahrt der Fall ist, erfährst du normalerweise auf der Website der jeweiligen Reederei.

>> Erfahre hier mehr über die Reisemöglichkeiten von Deutschland nach Schweden 

Urlaub mit dem Hund in Schweden 1

Mit Hund und Kanu durch Schweden

Auf unseren Kanutouren sind Hunde gern gesehene Gäste. Wenn du also eine echte Wasserratte zuhause hast, dürfte das Kanufahren für deinen Vierbeiner kein Problem sein.

Grundsätzlich kann man sagen, dass das Kanufahren für Hunde reine Gewöhnungssache ist. So wie es für uns ungewohnt ist, in einem schaukelnden Bötchen zu sitzen, wenn wir das noch nie gemacht haben, so ist es auch für Hunde erstmal neu und seltsam. Die meisten Hunde gewöhnen sich aber schnell an diese neue Fortbewegungsart und freuen sich, mit dem „Rudel“ jeden Tag neue Orte entdecken zu können.

Wenn du nicht sicher bist, ob auch dein Hund begeistert bei der Sache sein wird, fahr doch vorher mit ihm an einen kleinen See und miete euch ein Tret- oder Paddelboot. Dann kannst du gleich überprüfen, ob das Kanufahren auch etwas für deinen Hund ist.
Für die Schleusen in Schweden solltest du außerdem eine Hundeschwimmweste mitführen. Das ist zwar nicht vorgeschrieben – aber sicher ist sicher.

Verhaltensregeln für Hundehalter bei Reisen nach Schweden

Eines vorneweg: Die Schweden sind wirklich tierlieb und dementsprechend auch wahre Hundefreunde! Wenn du einige Verhaltensregeln beachtest, haben du und dein tierischer Freund also eine tolle Zeit in Schweden. 

Das meiste davon erklärt sich von selbst und ist nicht anders als in Deutschland: Den Kot deines Hundes solltest du natürlich immer ordnungsgemäß entsorgen. Außerdem solltest du deinen Hund lieber einmal zu häufig an der Leine führen als zu wenig. Wenn du dir nicht sicher bist, leine ihn einfach an. Damit machst du nichts falsch. Gerade im Sommer dürfen Hunde an schwedischen Stränden nicht frei herumlaufen. Und auch in Parks oder auf Campingplätzen gilt es, die Vierbeiner anzuleinen, um weder Menschen noch Tiere zu stören.

In Schweden ist es außerdem ganz normal, dass Hunde nicht mit in Cafés oder Restaurants dürfen. Oft gibt es allerdings sogenannte „Hundeparkplätze“, an denen du dein Haustier sicher anleinen kannst. Manchmal findet sich hier sogar ein Wassernapf – du musst dir also keine Sorgen um deinen tierischen Freund machen.

Für den Ernstfall gewappnet – wenn dein Hund im Urlaub krank wird

Genau wie für dich solltest du auch für deinen Hund im Urlaub eine Notfallapotheke dabeihaben. Darin sollten sich natürlich alle Medikamente befinden, die dein Hund ohnehin benötigt. Darüber hinaus solltest du Folgendes mitnehmen:

  • Zeckenschutzmittel (muss oft schon vor Abreise angewandt werden)
  • Zeckenzange
  • Verbandsmaterial und -schere
  • Jod-Lösung zum Desinfizieren von Wunden
  • Mittel gegen Magenverstimmungen
  • Jod-Lösung zum Desinfizieren von Wunden
  • Wundsalbe
  • Tabletten gegen Erbrechen und Übelkeit für die Fahrt
  • Babysocke als Verbandsersatz, um verletzte Pfoten zu schützen
  • Entwurmungstabletten
  • Telefonnummer des Tierarztes vor Ort sowie Nummer des eigenen Tierarztes

Vor Abreise fragst du am besten den Tierarzt deines Vertrauens nach geeigneten Medikamenten. Beachte außerdem, dass Tierärzte in Schweden meist deutlich teurer sind als in Deutschland.

Und wenn du nicht gerade in der Großstadt unterwegs bist, kann der nächste Tierarzt durchaus auch mal eine Weile entfernt sein. Informiere dich deshalb unbedingt vor Abreise, wo der nächste Tierarzt ist.

Dann steht deinem Urlaub mit Hund in Schweden nichts mehr im Weg!