Weiße Wolken

Kanufahren im Dalsland

Das Dalsland zählt nicht nur zu den schönsten Seensystemen Europas, die ausgezeichnete Infrastruktur lädt auch zum Kanuwandern ein.

Das Seensystem Dalsland Nordmarken

Im Grenzgebiet zwischen Dalsland, Südvärmland und Norwegens Ostgrenze befindet sich das Seensystem Dalsland Nordmarken. Das wasserreiche Gebiet eignet sich hervorragend zum Kanufahren.

Die Ranger von DANO sorgen dafür, dass dies auch so bleibt. Vor und während der Saison kümmern sie sich darum, dass an den ausgewiesenen Lagerplätzen immer ausreichend Feuerholz vorhanden ist und die Schutzhütten mit einem anständigen Dach eine trockene Unterstellmöglichkeit bieten. Auch für ein wenig Luxus in Form einer Biotoilette ist gesorgt. Wer die gute Infrastruktur der DANO nutzen möchte und eine Nacht auf einem der ausgewiesenen Lagerplätzen verbringt, ist verpflichtet, eine Naturpflegekarte beim Verband zu kaufen. Ebenfalls zum DANO-Verband gehören die Schleusenwärter, bei denen es manchmal auch ein leckeres Eis gibt, womit Wartezeiten (wenn vorhanden) überbrückt werden können.

KanuTouren in Dalsland

Alle Naturfreunde kommen auf ihre Kosten, denn nirgendwo kann man die vielfältige Wildnis so gut erleben wie hier. So unterschiedlich die Natur ist, so abwechslungsreich können auch die Kanufahrten gestaltet werden. Vom gemütlichen Familienausflug bis hin zur sportlichen Kanutour ist alles möglich.

Und wer von der ganzen sportlichen Betätigung Durst hat, taucht seine Wasserflasche einfach in den See, denn das Wasser ist kristallklar und von hoher Qualität und eignet sich somit hervorragend zum Trinken.

Individuelle Kanutour Schweden

Herausforderung Dalsland Kanumarathon

Übrigens: Wer eine besondere Herausforderung sucht, der ist bei dem alljährlichen Dalsland-Kanumarathon gut aufgehoben. Seit zehn Jahren findet am zweiten Samstag im August das riesige Spektakel statt und zieht Menschen aus ganz Europa an. Es gilt, 55 Kilometer über vier verschiedene Seen in elf Stunden zu bestreiten, wobei die schnellsten Teilnehmer nur rund viereinhalb Stunden brauchen. Die Regeln wurden für das Jahr 2020 geändert und es gilt nun 45 Kilometer zu bewältigen.